Quelle: Pixabay pigeon-1693113_1280

 

Das Laufer Taubenprojekt ist in Gefahr

 

Der Tierschutzverein Lauf und Umgebung e.V. hatte im Jahr 2014 gemeinsam mit der Stadt Lauf ein Projekt zum Schutz und gleichzeitig der Dezimierung von Tauben gestartet. Mit vielen ehrenamtlichen Helfern wurde ein Heim für die Tauben auf dem Bauhofgelände geschaffen. Unter den Tauben spricht es sich herum, dass es dort täglich frisches Futter und ein warmes zu Hause gibt und so ist der Bestand von anfangs max. 15 Tauben auf ca. 100 gestiegen. Ziel des Projektes ist es, den Taubenbestand human zu regulieren und sie artgerecht zu versorgen. Seit 2015 konnten insgesamt 1028 Eier gegen Gipseier ausgetauscht werden, allein im Jahr 2019 waren es 232. Der Eieraustausch hat den Sinn, die Taubenpopulation einzudämmen.

 

Doch ab 2021 wird dies nicht mehr möglich sein. Die Stadt plant den Bauhof abzureißen und ein Neubaugebiet zu errichten. Der Taubenschlag muss weichen. Wohin ein Umzug stattfinden könnte, ist noch offen. Daher sucht der Tierschutzverein dringend nach einer neuen Unterbringung, am besten wäre ein Dachboden in der Laufer Altstadt.

 

Tauben werden seit Jahrtausenden von Menschen gezüchtet. Lange Zeit benutzte man sie wegen ihres Fleisches und ihrer Eier, aber auch als Brieftaube. Den Tieren wurde ein permanenter Brutzwang angezüchtet. Daher brüten Stadttauben mehrfach im Jahr, ganz gleich ob genügend Futter oder ein geeigneter Lebensraum zur Verfügung stehen und die Population steigt permanent weiter an. Ein Problem ist, dass es in der Stadt keine artgerechte Nahrung (das wären Körner) gibt und das führt oftmals zu Durchfall und sie werden krank. Daher sollten wir uns in der Verpflichtung sehen, den Tauben ein artgerechtes Leben in einem neuen Heim zu bieten, um so auch die Verschmutzung von Gebäuden, Straßen und Plätzen zu verhindern. Ein wichtiger Hinweis: Tauben sind nicht – wie ein weit verbreiteter Glaube in der Bevölkerung – Überträger zahlreicher Krankheiten. Die meisten Krankheiten sind wirtsspezifisch und damit für den Menschen ungefährlich.

 

Wildtiermärkte müssen geschlossen werden!

 

» Petition jetzt unterschreiben!


 

*** DRINGEND ***

 

Pflegestellen für Katzen gesucht!

 

 

Wir suchen dringend Tierfreunde, die bereit sind, vorübergehend Katzen aufzunehmen, bis ein geeignetes Zuhause für sie gefunden ist. 

 

Bitte rufen Sie uns an unter 

 

09126 2891236  oder 09126 30695 


Über den Tierschutzverein Lauf

Der Tierschutzverein Lauf e.V. wurde im Jahre 1957 gegründet, um Tieren in Not zu helfen und ist Mitglied im Bundesverband Tierschutz e.V.

 

Was tun wir?

 

wir....

  • beraten in allen Fragen, die den Schutz der Tiere betreffen
  • setzen uns gegen Missstände bei Tierhaltungen und für die Durchführung der einschlägigen Bestimmungen ein
  • kümmern uns um herrenlose, ausgesetzte, misshandelte, unerwünschte und verirrte Tiere
  • werden aktiv bei der Vermittlung streunend aufgegriffener bzw ausgesetzter Tiere
  • lassen herrenlose Katzen kastrieren und tätowieren, um den verhängnissvollen Katzenüberschuss zu verringern
  • bieten - im Rahmen unserer Möglichkeiten - bedürftigen Tieren private Pflegeplätze, lassen sie tierärztlich behandeln

 

 

Um ein großes, weit verbreitetes Missverständnis zu klären:


Häufig müssen wir uns anhören:" Für was sind sie eigentlich da" und "den Tieren zu helfen, dazu sind sie ja schließlich verpflichtet".
Der Tierschutzverein Lauf setzt sich ausschließlich aus ehrenamtlichen Helfern zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den aufgefundenen Tieren zu helfen, sie vorübergehend privat bei sich aufzunehmen und sie, wenn nötig, tierärztlich behandeln zu lassen.
Wir sind keine Behörde, noch stehen wir mit der Stadt Lauf in einem Vertragsverhältnis.
Wir besitzen noch immer kein Tierheim und können deshalb leider nur eine begrenzte Anzahl von Tieren aufnehmen. Alle unsere Tiere sind in Pflegefamilien untergebracht. Wir helfen sehr gerne und tun alles was in unserer Macht steht, um Berufliches und Familiäres mit dem Engagement für die Tiere unter einen Hut zu bringen.
Wir sind jedoch auch dringend auf das "Dazutun" der Bevölkerung angewiesen und dafür sehr dankbar.

Alle unsere Tiere sind in Pflegefamilien untergebracht

Bitte machen Sie mit! Stoppen Sie mit ihrer Unterschrift die grausamen Tötungen!

 

Link zur Unterschriftenseite

Happy End für Katze Jolie

 

Seit September 2016 wurde Jolie in Eckenhaid vermisst. Nun ist sie in Schnaittach gefunden worden - nach fast zwei Jahren!

 

Bei einem Tierarztbesuch wurde der Chip ausgelesen, über TASSO konnten die Besitzer ermittelt werden. Da sich deren Lebensumstände inzwischen geändert haben, darf Jolie bei ihren Findern bleiben.

 

Wo sie in der Zwischenzeit war und was sie erlebt hat, wird wohl Jolies Geheimnis bleiben. 

Quelle: https://pixabay.com/de/igel-niedlich-hand-stacheln-3209499/

Hilfe für verletzte und geschwächte Igel gesucht!


Im Sommer werden dem Tierschutzverein oft auch geschwächte oder verletzte Igel gemeldet und gebracht. Kaum ein Verein oder ein Tierheim hat genug Kapazitäten und Helfer, um diese netten, nützlichen Tiere aufzupäppeln oder richtig zu behandeln. Die Igelhilfe Mittelfranken hat sich aufgelöst, zu viele Igel wurden ihnen gebracht, das schafft man auf Dauer körperlich und nervlich nicht.


Mancher Tierarzt ist auch mit der Materie "Igel" überfordert. Wenn ein Laie einen geschwächten Igel zum Tierarzt bringt, wird der Tierarzt meist die Entwurmungsspritze aufziehen, ohne dass der Kot vorher untersucht wurde, egal wie schwach der Igel ist. Die Entwurmung schwächt den Igel noch mehr und nicht selten schafft es der Igel nicht und liegt nach 1-2 Tagen tot in seinem provisorisch hergerichteten Karton. Mit offenen Wunden sieht es auch nicht gut aus, die Fliegen setzen ihre Eier hinein und wenn dann dem armen Igel nicht geholfen wird, wird er von den Maden bei lebendigem Leibe aufgefressen.


Wenn der Igel rechtzeitig zum Tierarzt gebracht wird, kann er noch helfen, wenn nicht, dann kann er ihn wenigstens erlösen.
Auf keinen Fall sollte man wegsehen, wenn irgendwo ein Igel liegt, vor allem tagsüber ist das immer ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt.


Viele Igel fallen in Lichtschächte oder purzeln die Außenkellertreppen hinunter und verhungern und verdursten elendig. Deshalb bitten wir die Bevölkerung um eine bessere Absicherung dieser Lebendgräber. Das Gift "Schneckenkorn" tut sein übriges.


Noch gibt es einige, wenige Leute die den Igeln fachmännisch helfen können, aber nicht mehr lange. All diese ehrenamtlichen wunderbaren Igel-Betreuer sind im hohen Rentenalter und es gibt keine jungen aktiven Nachkommen. Müssen wir die armen Igel in Zukunft ihrem Schicksal überlassen?


Noch könnten die Igelfrauen vom Fach, die natürlich auch mit Tierärzten zusammenarbeiten, ihr wertvolles Wissen an junge Menschen weiter geben, nur ist bisher niemand da der helfen will.

 

Vielen ist diese Problematik vielleicht auch gar nicht bekannt.
Deshalb startet der Tierschutzverein den Aufruf an alle Igel-Liebhaber: Bitte melden Sie sich! Es ist eine äußerst dankbare Aufgabe einem Igel zu helfen und ihm somit ein neues Leben zu schenken.

Kontakt Filler 09126/30695 o. Krämer 09126/2891236

 

Bericht aus der Igelpflegestelle Engelthal bei Christine und Uwe Lockenvitz

Nur ein paar Rentner…, ein paar ältere Frauen,… - nicht ganz Gallien – es gibt ein kleines (nein nicht gallisches sondern fränkisches) Dorf, in dem Igel aus der Region Hilfe und einen Platz über den Winter erhalten – und das bei Frau UND Mann ☺.

Seit nunmehr 35 Jahren kümmern wir uns um Wildtiere – primär Igel, aber auch ein Mauersegler, eine Schmuckschildkrätze, ein Eichhörnchenbaby, etliche Hunde fanden Platz und bereicherten unser Leben für einen Platz auf Zeit.

In diesem Winter sind wir bis zum Rand besetzt – haben 4 Igel in und um unser Haus in Engelthal. Oftmals in den Herbst- und Wintermonaten – so wie heute, klingelt unser Handy und es tönt eine Stimme die sagt: Wir haben ihre Nummer von Frau Filler…! Ah ja klar: ein Igel…

 

Je nach Monat sind es meist Jungigel, die vom Wetter überrascht wurden, im letzten Jahr kam aber auch ein ausgewachsener Kerl, der schon im Winterschlafmodus war und kontinuierlich abgenommen hat. In diesem Jahr kam mitten im Winter ein Igel, da ein Bauer sein Stroh umgelagert hat und der Igel, der sich dort gut einquartiert hatte, dadurch obdachlos geworden ist. All das können Gründe sein warum die Tiere den Weg zu uns finden.

 

Wenn also das Handy klingelt gibt es ein kurzes Abklären: wo wurde der Igel gefunden? Haben sie ihn gewogen? Zeigt er besonderes Verhalten? Können und wollen Sie ihn - mit unserer Unterstützung - selbst über den Winter bringen?

 

Das böse Wort Flöhe führt dann oft zu einem Moment der Stille in der Leitung – was wir sehr gut verstehen können. Auch wir wollen ungern unsere Hündin juckend und schebbelnd im Haus herauslaufen haben – und auch selbst sind wir uns genug und brauchen nicht noch die wandelnde Wohngemeinschaft des Igels im Haus.

 

 

Daher ist das erste was passiert wenn die ‚Lieferung kommt‘, Badesession! Im Gästeklo – aus dem vorher alle Textilien geräumt wurden – und die Hündin sich im Wohnzimmer mit Kaustangen beschäftigt – wird der kleine Neuankömmling im Waschbecken mit lauwarmen Waser gebadet. Dabei ist dann meist ein fröhliches Flöhehüpfen zu sehen. 30 – 50 der Tierchen sind keine Seltenheit.

 

Igel sind hervorragende Schwimmer und daher ist die Tortur gut auszuhalten. In der Hoffnung, dass aus dem Gästeklo nun nur noch ein neuer Bewohner herauskommt geht es auf die Waage. Ankunftsgewicht, begutachten des Allgemeinzustandes, Absuchen nach Zecken – und sich an dem süßen Kerlchen freuen. Es sind einfach immer wieder tolle Tiere, die bei entsprechender Ruhe aus der bekannten Kugelform ‚ausrollen‘ und ihr hübsches Gesicht zeigen. Auf der Unterseite flauschig weich, mit wachen Augen und emsig schnuppernd geht die kleine Nase. Dann geht es je nach Jahreszeit, Außentemperatur und Gewicht/Zustand entweder ins Büro um innen zu wohnen – oder wenn groß genug und mildes Wetter in den Außenbereich im Carport in den Außenstall. Igel sind Einzelgänger – also bekommt jeder sein eigenes Quartier. Käfig mit Karton auslegen, Zeitung als Unterlage, ein Karton als Schlafhaus und Zeitungsstreifen als Kuscheldecke. Fertig ☺.

 

Und das war auch schon die Hauptarbeit – denn ab jetzt sieht man das Tier nur noch selten – und das ist gut so, denn er soll seine natürliche Scheu vor Mensch und Haustier behalten. Aber wahrnehmen – das tut man ihn mit Sicherheit. Sei es durch den doch recht strengen ‚Duft‘ den sie verbreiten – oder auch wie aktuell das ‚Gemotze‘ wenn ich es wage, in meinem Büro zu seiner Schlafen- und meiner Bürozeit zu telefonieren oder gar den Drucker anzuschmeißen oder wie jetzt diesen Beitrag zu schreiben.

Die abendliche Kontroll- und Futterrunde bedeutet: Käfig sauber machen, frisches Wasser, Trocken und Nassfutter – das war’s schon. Ab und zu – wenn er eh wach ist in den Abendstunden ist Gewichtskontrolle angesagt und da – ganz anders als bei uns – ist die Freude groß, wenn der Zeiger kontinuierlich mehr anzeigt ☺

Um Ostern herum, wenn der Nachtfrost vorbei ist und das Nahrungsangebot passt geht es zurück in die Natur. Das heißt für uns, die Menschen anzurufen, die uns die Igel gebracht haben, denn Igel sind reviertreu – sie sollten wenn möglich dort ausgesetzt werden wo sie gefunden wurden. Außer natürlich es war in der Nähe von befahrenen Straßen oder ähnlichem.

 

Igelschutz bedeutet auch die Rasenmähroboterbesitzer aufzuklären, dass Igel von diesen Geräten nicht erkannt werden und das Mähen tagsüber so vor einem unbeabsichtigten grausamen Tod eines Igels schützen kann.

 

Warum machen wir das: mit wenig Aufwand und einem Wissen das sich im Lauf der Jahre angesammelt hat können wir so einen Beitrag leisten diesen tollen Tieren in einer immer bedrohlicheren Welt Hilfe anzubieten.

 

Und Hilfe – die erhalten und brauchen auch wir immer wieder mal. So haben wir bei dem Futterverweigerer im letzten Jahr durch tolle Beratung der Igelhilfe Mittelfranken sehr viel Neues gelernt und lernen mit jeden neuen Tier dazu und das ist gut so.

 

Wenn auch Sie jetzt überlegen einem Igel einen Platz anzubieten - einen gesunden Igel durch den Winter zu begleiten ist unkompliziert, ein paar Grundregeln beachtet mit wenig Aufwand verbunden und es bringt ein Stück weit für ein paar Monate 'Wildnis ins Haus' - im besten Sinne.

 

Es ist so viel schöner einen Igel aus der Nähe zu erleben als ab und zu auf der Fahrbahn einen dunklen Fleck zu sehen - weil bei einem Auto die Überlebensstrategie 'Einrollen und Augen zu' leider nicht schützt.

 

Daher - wenn Sie einen Igel finden: melden Sie sich - und wenn Sie ihn selbst betreuen können und wollen, aber unsicher sind: wir unterstützen Sie sehr gerne dabei dieses 'Wunder der Natur' selbst zu erleben.

Auch unser Start war unbeholfen und wir mussten lernen - und nicht alles was wir damals taten tun wir noch heute so - aber auch hier gilt: das einzige was verkehrt ist, ist nichts zu tun.


Nicht alle Katzen sind Einzelgänger

Taubenprojekt der Stadt Lauf

 

 

So wie in jeder Großstadt bevölkern auch in Lauf verwilderte Haustauben die Innenstadt.

Der Tierschutzverein, sowie die Stadt Lauf wollen den Taubenbestand human regulieren um so die Verschmutzung von Gebäuden, Straßen und Plätzen zu verhindern. Hierzu wird die Stadt Lauf eine erste Taubenstation mit ca. 50 Brutmöglichkeiten schaffen. Dadurch erfolgt eine feste Bindung der Tauben an die Station (d.h. der Taubenkot verbleibt ebenfalls dort). Die gelegten Eier werden gegen Gipseier ausgetauscht und somit eine weitere Vermehrung verhindert.

 

Jetzt benötigt der Tierschutzverein viele helfende Hände um das Projekt starten zu können. Die Tiere müssen 2-3 x die Woche gefüttert und das Taubenhaus gereinigt werden.

 

Wenn sie Tauben lieben, dann helfen Sie mit! Bitte melden Sie sich bei  M. Filler 09126-30695 info@tierschutzverein-lauf.de

 

Der Verein freut sich auch sehr über Geldspenden für Taubenfutter.

IBAN: DE38 7605 0101 0240 2506 96  BIC: SSKNDE77XXX

 

Update März 2014:


Und schon ist er bezugsfertig der erste Taubenschlag der Stadt Lauf.
Vollständig ausgerüstet mit Brutmöglichkeiten und anderen Sitzmöglichkeiten. Auch haben sich genügend Helfer gemeldet, die die Tauben versorgen.
Ein ganz großes Dankeschön an unsere Helfer, an Herrn Bürgermeister Bisping und natürlich an Herrn Wölfel, der die Sache ins Rollen gebracht und uns einen wunderschönen Taubenschlag bauen hat lassen.
Jetzt müssen nur noch die Tauben einziehen.

 

Update: August 2015


Die Umsiedelung der verwilderten Tauben verlief äußerst schleppend und zog sich über Monate hin. Herr Schwemmer, unser lieber Taubenbetreuer, fing die Tauben mit Fallen ein und brachte sie in den Taubenschlag.

Dort wurden sie beringt und über mehrere Wochen eingesperrt, so dass sie diesen Taubenschlag als ihr neues Daheim akzeptieren konnten. Diese mühselige Aktion musste einige Male wiederholt werden, denn viele der eigensinnigen Tauben kamen nicht mehr zurück, nachdem sie die Möglichkeit zum freien Flug erhalten hatten. Erst nach geraumer Zeit brachten einige Tauben ihre Freunde mit, sodass Herr Schwemmer von ca. 10 brütenden Paaren sprach, welche sich dauerhaft angesiedelt hatten.

Umso mehr freut es uns, dass Herr Schwemmer nun vor kurzem über das 100ste entnommene Ei berichten konnte. Die Eier werden entnommen und gegen Gipseier ausgetauscht. Dieses Vorgehen hat den Sinn, die Taubenpopulation einzudämmen. Denn eine brütende Taube lässt keine männlichen Tiere an sich heran und somit wird ein erneutes Befruchten und Eierlegen verhindert. Der Nachwuchs verringert sich.

Nachdem unser Taubenschlag für gut 30 Paare Platz bietet, hoffen wir, dass sich noch mehr Tauben dort ansiedeln, immerhin gibt es dort regelmäßig gutes, gesundes Futter.

 Bürgermeister Bisping besuchte im Frühjahr 2016 unseren Taubenschlag und bedankte sich bei Herrn Schwemmer für die Betreuung der Tiere.
Bürgermeister Bisping besuchte im Frühjahr 2016 unseren Taubenschlag und bedankte sich bei Herrn Schwemmer für die Betreuung der Tiere.
 Zu diesem Zeitpunkt hatte Herr Schwemmer  bereits 300 Taubeneier gegen Gipseier ausgetauscht.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Herr Schwemmer bereits 300 Taubeneier gegen Gipseier ausgetauscht.
 Die Tauben wissen die Fütterungszeiten genau.
Die Tauben wissen die Fütterungszeiten genau.

Bitte helfen Sie mit einer Futterspende !

Auch benötigen wir laufend Halsbänder und Leinen.

 

Bitte geben Sie diese bei bei Frau Filler, in Eckental, Tel. 09126/30695 ab.

BGH kippt Verbotsklausel in Mietverträgen

 


Ein höchstrichterliches Urteil, das die meisten Tierhalter freuen dürfte: Der Bundesgerichtshof, das oberste Zivilgericht, hat heute entschieden, dass das bisher gültige allgemeine Verbot der Hunde- und Katzenhaltung in Formularmietverträgen unwirksam ist (Urteil vom 20.03.2013, Az VIII ZR 168/12)! Bisher galt, dass nur die Kleintierhaltung in Mietwohnungen nicht verboten werden kann.

Das Gericht argumentierte, dass es sich bei dieser Klausel in vorformulierten Mietverträgen um eine unwirksame allgemeine
Geschäftsbedingung (AGB) handele. Da ein solch generelles Verbot ausnahmslos und ohne Rücksicht auf den Einzelfall und die Interessen des Mieters gelte, sei ein Mieter hierdurch unangemessen benachteiligt, so das Gericht. Als weiteren Grund für die Unwirksamkeit nannte das Gericht den Verstoß gegen mietrechtliche Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), nach denen der Vermieter dem Mieter den Gebrauch der Mietsache gewähren muss. Ob die Hunde- und Katzenhaltung jedoch zum
vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache gehöre, müsse im Einzelfall abgewogen werden und dürfe nicht pauschal verboten werden.

Das Gericht weist darauf hin, dass die Unwirksamkeit der Verbotsklausel jedoch nicht automatisch bedeute, dass die Hunde- und Katzenhaltung immer und ohne Einschränkungen erlaubt ist. In der Konsequenz muss in jedem Einzelfall die gebotene Abwägung der Interessen von Vermieter und Mieter, der anderen Hausbewohner und Nachbarn erfolgen. Fällt diese Abwägung zugunsten des Mieters aus, so muss der Vermieter der Hunde- und Katzenhaltung zustimmen. /"Tiere gewinnen in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Das Urteil trägt dieser Entwicklung Rechnung und ist daher ein absolut begrüßenswerter Schritt/", kommentiert Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die heutige höchstrichterliche Entscheidung.

 

(Quelle: Tasso Newsletter)

Der Tierschutzverein sucht   d r i n g e n d  einen trockenen, ebenerdigen und erschwinglichen Lagerplatz oder eine Garage  in Lauf um Futter lagern zu können.

Wenn Sie uns eine kostengünstige Möglichkeit bieten,  oder sogar einen Raum umsonst zur Verfügung stellen können, um das Futter für unsere Hunde, Katzen und Kleintiere zu lagern, dann melden Sie sich bitte bei uns!

Vielen Dank!

 

Wir benötigen Kellerregale um unser gespendetes Futter einzuräumen.

Wer Regale zur Abgabe hat - möge sich bitte bei uns melden!

Vielen Dank!