Nero im Lieblingssessel
Ostern 2012
Liebe Frau Filler,
heute melde ich mich mal wieder.
Können Sie sich noch an mich erinnern?
Sicherlich, denn so einen flotten schwarzen Kerl wie mich, den vergisst
man nicht!
Zwischenzeitlich habe ich mich tätigkeitsmäßig weiterentwickelt. Nachdem
ich viele Sendungen mit diversen Einrichtungsberatern angeguckt haben, ist in mir meine echte Bestimmung gewachsen.
Gut, ich hatte schon viele Berufe.
Fotomodell, Vogelfrühwarnsystem, Damenbetreuer und Wärmflasche.
Aber jetzt habe ich meine endgültige Profession gefunden: *Designer, Einrichtungsdesigner*!
Mein aktueller Werbeslogan:
„Willst Du eine neue Einrichtung haben, musst Du nur den Nero fragen.“
Meine Spezialität sind Sessel und Sofas. Diese Stücke werden von mir
selbst bearbeitet.
Immer und immer wieder. Kontinuierlich! Nur mit den Krallen. Also alles
Krallenarbeit.
So arbeitet man heute. Zurück zu den ursprünglichen Handwerkstechniken.
Auf das Wesentliche besinnen – das ist die Zukunft!
Ich füge Ihnen ein Foto von mir bei. Ich im weißen Ledersessel. Dieser
Sessel war vorher mit einem altrosa Samt bezogen. Es ist schon schaurig, dass manche Frauen keinen ausgewählten Geschmack haben – aber dafür bin ja ich da!
Der Sessel wirkt jetzt frisch und dynamisch, ist gut abwaschbar und passt ausgezeichnet ins Ambiente. Eine echte Empfehlung meiner Geschmacks- und Handwerkskunst.
Auf dem zweiten Foto sehen Sie meinen ältlichen Assistenten beim Test
einer Balkonauflage.
Er ist noch etwas zaghaft und nicht geschmackssicher. Aber dafür ist ja
auch der Meister da!
Sollten Sie, Ihre Familie, Freunde oder Bekannte Bedarf an meiner ausgezeichneten Arbeit haben – zögern Sie nicht!
Anruf genügt! Wir sind immer erreichbar und für jeden Auftrag zu haben!
Jetzt wünschen wir Ihnen, Ihrer Familie und allen Tieren ein schönes und
geruhsames Osterfest.
Ihr Chefdesigner *Nero*, nebst Assistenten *Monty*.
(nach Diktat verreist)
I.S.
Dezember 2011
Jetzt möchte ich Ihnen aber endlich einmal ein update von Murphy geben, ich fühle mich auch sehr schuldig das ich es so lange nicht gemacht habe. Ich denke öfters an Sie beide, besonders wenn Murphy und ich Spazieren gehen und den Wald und die Wiesen unsicher machen, ich halte dann immer imaginäre Konversationen mit Ihnen und erzähle Ihnen wie es Murphy geht.
Er bereitet uns jeden Tag die größte Freude, er steht schon schwanzwedelnd auf und geht jeden Abend glücklich in sein Bettchen in unserem Schlafzimmer, er ist sehr charmant und manchmal auch ein richtiger Clown, der uns oft zum lachen bringt. Er umgarnt jeden Besucher, alle lieben Ihn, er mag sogar Männer, dass liegt wahrscheinlich daran, dass er jetzt nur die nettesten und zärtlichen Männer kennen lernt. Jeden morgen um Punkt 5 Uhr steht Murphy auf, geht zu meinem Mann ans Bett, (gerade mal einen ganzen Meter entfernt :0)) ),steht dort ganz leise und bläst ihm ins Gesicht bis er aufwacht, Jürgen flüstert ihm dann zu, streichelt ihn und wenn Murphy sich dann vergewissert hat das alles ok ist, läuft er weiter und geht auf seine Couch die genau zwischen unseren Schreibtischen in unserem Büro steht, (welches genau gegenüber unseres Schlafzimmers liegt) die Couch steht dort das er bei uns sein kann wenn wir dort sind und er auch bequem ist und so auch jederzeit Streicheleinheiten bekommt…die er heiß und innig liebt, jeden Tag Massen davon bekommt, wir müssen beide im Büro nur die Arme ausstrecken und können ihn streicheln.
Wir lieben es alle drei…
Im Sommer ist es Murphy’s liebstes Hobby schwimmen zu gehen, dass machen wir dann auch jeden Tag, zum Glück ist unser Haus ja von Weihern nur so umzingelt und im Winter liebt er den Schnee und davon bekommen wir ja auch immer genug. Wir sind ein ganz toll eingespieltes Team und Murphy ist ungewöhnlich telepatisch, (das hat er von mir ;0)) ), ja wirklich, wir hatten diese besondere Verbindung von Anfang an und sie ist über die Jahre natürlich noch gewachsen. Grundsätzlich weicht er mir nicht von der Seite, außer wenn er einfach mal alleine sein möchte, das kommt nicht sehr oft vor aber wir finden das jeder einfach mal alleine sein mag. Er kann zum Beispiel in seinem Bett im Schlafzimmer liegen und ich bin im Wohnzimmer und muss nur kurz daran denken das wir jetzt Spazieren gehen und Murphy steht 5 Sekunden später neben mir und sagt, ok, ich wäre dann soweit…
Nachdem er ein paar Monate bei uns war hatten wir das große Glück eine Hundeflüsterin mit einem tollen Rüden, einem schwarzen Labrador, einem was ich als „heiler Hund“ bezeichne, er hat die Gabe „zu vermitteln“ und sich sehr passive and extrem Rücksichtsvoll unserem, was Artgenossen betrifft ja doch etwas extremen Wuff, gegenüber zu verhalten. Sie kennen sicherlich auch den ein oder anderen Hund der diese Gabe hat. Am Anfang war es sehr schwierig, aber mit viel Liebe, Geduld, Durchaltevermögen und der Expertise von Christine, sind die beiden Hunde Freunde geworden.
Leider war Murphy letztes Jahr sehr, wirklich sehr krank, wir haben den ganzen Sommer um sein Leben gebangt, es war eine schreckliche Zeit und wir dachten jeden tag das wir unsre „Hundekind“ verlieren würden. Murphy hat im April 2 lange Tannenzweige inhaliert, ja, tatsächlich. Glauben sie mir, wir merken es wenn ich, ein „Pubs“ querhängt….in diesem Fall gab es keinen Indikator dafür das das passiert war, so tief hat er diese Tannenzweige eingeatmet, in das hinterste Ecke einer seiner beiden Lungen. Ich werde diese ganze schmerzhafte Geschichte etwas kurz halten….
Murphy wurde 2 mal von unserem damaligen Tierarzt fehl diagnostisiert, obwohl er sich sehr viel Mühe gegeben hatte und sogar zu uns nach hause kam um Murphy zu behandeln. Erst hieß es er hätte einen Herzschlag, dann war es eine Lungenentzündung, dafür hat er dann 2 Wochen starke Medikamente und Antibiotikum bekommen, aber seine Symptome wurden nur schlimmer, es war furchtbar und hat uns das Herz gebrochen Murphy leiden zu sehen. Wir sind dann mit ihm zu einem anderen Tierarzt gefahren, dort wurde uns gesagt er hatte „etwas“ in seiner Bauchbereich, zum Glück war zu dem Zeitpunkt nur ein Arzt in der Klinik (es braucht dort 2 zum operieren) sonst wäre Murphy dort auf dem Operationstisch gestorben, da auch dort eine Fehldiagnose gestellt wurde und sie nicht in der Lage gewesen wären in adäquat zu operieren). Zum Glück wurde uns dort aber geraten mit Murphy nach Leipzig in die Veterinäre Uniklinik zu fahren) Wir haben die Klinik verlassen und sind schnurstracks nach Leipzig gefahren, es war eigentlich eine Nacht-und-Nebel Aktion an einem Samstagabend. Dort hat die diensthabende Ärztin in angeschaut und sofort erkannt was das Problem war, diese beiden Tannenzapfen hatten mittlerweile die Lunge punktiert und jedes mal wenn der arme Murphy eingeatmet hat ist ein Teil der Luft in seinen Bauchbereich gelangt.
Murphy wurde sofort Not-Operierte um eine Drainage zu legen, am nächsten Tag wurde er dann richtig operiert, der ganze Brustkörper wurde aufgeschnitten. Murphy hat wirklich viel Glück im Unglück gehabt, die Uniklinik in Leipzig ist die einzige Klinik die solche einer Operation gewachsen ist und der absolute Experte auf diesem Gebiet ist Dr. Winkels, und der war am nächsten Tag dort um Murphy zu operieren. Der wunderbare Dr. Winkels hat uns jeden Tag angerufen um uns „Bericht zu erstatten“, er fand die beiden Tannenzweige im hintersten Eck der Lunge und 20 % dieser Lunge mussten entfernt werden, 2 Wochen später rief Dr. Winkels uns dann an und sagte uns wir könnten Murphy abholen, wir waren überglückliches und holten unseren Murphy nach Hause…es war eine furchtbare Zeit, aber es sollte noch schlimmer kommen.
Am 3ten Tag nachdem er wieder zu Hause war verschlechterte sich sein Zustand wieder rapide, wieder war es ein Wochenende und wir haben keine Sekunde verschwendend und sind mit Murphy wieder nach Leipzig zurück gefahren, er wurde noch am gleichen Tag wieder von Dr. Winckels Not-Operierte und eine Drainage wurde gelegt aus der jetzt jeden Tag 1,5–2 Liter Keimverseuchte Flüssigkeit flossen. 3 Wochen lang kämpfte Dr. Winkels jeden Tag um Murphy’s Leben, er ging sogar an seinen freien Tagen hin um nach Murphy zu schauen, alle möglichen Teste wurden gemacht und keiner wusste was der Grund für diese Ausscheidung war, als alles schon aussichtslose schien wurde ein letzter Test gemacht, es stellte sich heraus das Murphy einen Multiresistenten Keim hatte gegen den es keine Impfung gab, zum Glück hat Dr. Winkels nicht aufgegeben und Murphy hat das stärkste Human- Antibiotikum bekommen das es gibt, sein Zustand verbesserte sich sofort, nach noch einer Woche durften wir Ihn wieder nach Hause holen. Jetzt mussten wir Ihm noch 6 Wochen lang dieses Antibiotikum geben, in dieser Zeit wurde eigens für Murphy ein Impfstoff entwickelt gegen diesen Multiresistenten Keim, es war einfach unglaublich. Als es dann so weit war sind wir noch zweimal nach Leipzig gefahren und Dr. Winkels hat Murphy das Serum gespritzt.
So kann man sagen das Murphy das Leben in Zukunft das Leben vieler Hunde mit-retten wird weil: bisher kein anderer Hund der diesen Keim hatte überlebt hat, (80 % überleben es auch nicht wenn sie Tannenzweige inhalieren) weil kein Hund das über sich ergehen lassen hat das Murphy mitgemacht hat, weil es Dr. Winkels gibt und weil wir nicht aufgegeben haben.
Ja, es war eine schlimme Zeit, wir 3 haben mehr graue Haare bekommen aber es hat sich gelohnt, Murphy hat sich total erholt, er ist jetzt wieder kerngesund, hüpft umher wie ein junger Hund, freut sich des Lebens, gerät öfter mal in einen Glückstaumel und alles ist wieder gut.
Vielleicht schreibt der Murph ja mal ein Buch..."Die Autobiografie eines Aussergewöhnlichen Hundes" :0)))
Die Bilder die ich beigefügt habe sind von diesem Sommer, auch das "Couch Bild"
Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und ein gutes Jahr 2012, und viel Stärke und Glück um auch weiterhin für unschuldige Tiere zu kämpfen.
Alles Liebe,
Jürgen & Sylvia & Murphy W.
Viele Grüße von unserem Wanderurlaub sendet Ihnen Mira mit Familie!
Mira hat alles toll mit uns mitgemacht und wir sind - wie immer - begeistert von ihr!
Wie am Telefon schon erwähnt - wir denken ernsthaft über einen Zweithund nach! Falls sie wieder einmal so ein liebes Tier wie unsere Mira haben, dann denken sie an uns!! :-)
Frühlingsgrüsse von Nero und Monty
Die Sonne scheint, die Vögel bauen ihre Nester und unsere Laune steigt täglich.
Das Leben ist schöööön!
Jetzt, da das Frühjahr beginnt haben wir wieder neue Aufgabenfelder übernommen.
Nachdem „unser“ Balkon in einer sogenannten „Vogeleinflugschneise“ liegt, müssen wir täglich vollen Einsatz bringen.
Diese dreisten Piepmätze nutzen unser Hausdach als „Lounge“. Anfliegen, sitzen, piepen und entspannen. Eine unglaubliche Dreistigkeit. Da müssen Sie uns doch zustimmen oder?
Das ist aber noch gar nix! Die Vögel nutzen unsere Dachrinne als Wellness-Studio!
Zuerst Wasser treten, ein Schlückchen trinken, das Gefieder plustern und im Wasser aalen! Jetzt sind Sie platt!!
*Aber nicht mit uns!*
Jetzt kommt unser selbstloser Ganzkörpereinsatz! Wir pirschen uns ganz nah ran und dann ……fixieren wir die Vögel mit unserem „Killerblick“! Der Delinquent erstarrt und verharrt! Gut so! Wir
machen weiter mit unserem Einsatz und starren, starren, starren!
Langsam gehen wir in eine geduckte Stellung und krallen uns in der Erde fest!
Die Vögel werden nun panisch und machen die „Fliege“.
So werden wir täglich unserer harten Aufgabe gerecht und machen einen wirklich guten Job. Sollten Sie eventuell Nachwuchskräfte bei sich haben, die eine gute und fundierte Ausbildung
benötigten….Anruf genügt! Allerdings ist das Ausbildungskontingent sehr begrenzt, die wenigen Plätze heiß begehrt.
Damit Sie einen kleinen Einblick von unseren gefährlichen Missionen bekommen, haben wir Ihnen einige Bilder beigefügt!
Sie können ruhig beeindruckt sein! Wir sind einfach die BESTEN!!
Nun wünschen wir Ihnen und Ihren Tiere ein schönes und sonniges Osterfest.
Herzliche Grüße
Ihre Agenten Monty (genannt 007) & Nero (genannt 008)
Weihnachtsgrüße von Nero und Monty
Liebe Frau Filler,
nein, wir haben Sie nicht vergessen und melden uns heute wieder einmal.
Nachdem der wirtschaftliche Aufschwung bei uns noch nicht angekommen ist, müssen auch wir unseren Haushaltsbeitrag leisten.
Sie sind erstaunt und meinen "Katzenarbeit" ist verboten?!
Das sehen wir genauso! Leider gibt es keine Gewerkschaft die unsere Interessen vertritt.
Und so müssen wir schuften! Jawohl schuften!
Wir müssen für öffentliche Bilder posieren.
Mal neben einer Bierflasche, neben einem Bierkrug.
Dann heißt's:
Lächeln bitte, Bauch einziehen, Schnurrhaare nach oben, Näschen befeuchten,
Schwanz mehr nach links, Augen weiter öffnen, Augen schließen, und, und, und!
Das Show-Biz ist so anstrengend. Jetzt wissen wir endlich was Brad Pitt den ganzen Tag leistet.
Falls Sie mal Bedarf an verdammt gutaussehenden Kerlen, mit langjähriger Erfahrung im Show-Business haben, Anruf genügt!
Bis dorthin wünschen wir Ihnen und Ihren Tieren ein schönes, warmes Weihnachtsfest mit gutem
Essen und vielen Streicheleinheiten. Für das Neue Jahr viel Gesundheit und schöne Erlebnisse.
Ihre zwei Nürnberger
Monty und Nero
Eine Pflegemama schreibt sich unser aller Frust von der Seele:
Immer wieder werden vermittelte Katzen wieder zurückgegeben, da sie in der ersten Zeit fremdeln, sich wochenlang unter dem Bett/Schrank verstecken oder nicht verschmust genug sind.
Dieses möchte ich zum Anlass nehmen meine Erfahrungen mit zwei "Wildkatzen" zu erzählen.
Im August 2009 rief mich Frau Filler an ob ich zwei 2-3 Monate alte Katzenkinder, die sich überhaupt nicht anfassen lassen, als Pflegestelle bis zur Vermittlung aufnehmen könnte. Ich sagte zu und
musste die Katzen unter zu Hilfenahme von Handschuhen unter der Stereoanlage bei einer anderen Pflege-stelle hervorholen und mit großer Mühe in Transportkörbe verstauen.
Es handelte sich bei den Katzen um einen roten Kater und ein getigertes Katzenmädchen. Der Kater wurde schnell zutraulich und genoss schon nach 2-3 Wochen die Streicheleinheiten. Anders bei dem
Mädchen. Bald hatte sie den Spitzname "Explosion". Warum?? Sobald wir ihr zu nahe kamen fauchte und spuckte sie uns explosionsartig an. Gefressen wurde nur wenn keiner im Raum war. Dies ging so
ca. 4-6 Wochen. Aber ich ließ dem Mädchen Zeit und langsam ließ sie sich zu mindestens mit Leckerli füttern. Anfassen oder zu nahe kommen ohne Leckerli - unmöglich.
Nachdem der Kater sehr lieb und zu mir zutraulich war wollte ich für die beiden ab Anfang Oktober ein schönes neues zu Hause finden. Trotz mehrere netten Interessenten habe ich niemanden gefunden
der die beiden zu sich aufnehmen wollte. Beide waren bei fremden Menschen immer sehr schüchtern. Kurz vor Weihnachten entschloss ich mich beide Katzen selbst zu behalten. Meine
Gedanken/Beweg-gründe damals: Ich hatte mich in den Kater (Sammy) verliebt und die sehr scheue Kätzin (Cindy) kann ja sowieso nicht vermittelt werden, dann darf sie auch bleiben egal wie sie sich
entwickelt. Die beiden sind ja zusammen aufgewachsen.
Im Februar/März 2010 hat es dann bei Cindy "Klick gemacht". Sie kam immer öfter mit ins Bett und auch das Streicheln war gar nicht mehr so schlimm. Von da an wurde Cindy immer zutraulicher und
verschmuster.
Jetzt haben wir September 2010 und Cindy ist sogar anhänglicher wie der Kater Sammy geworden. Sobald ich zu Hause bin liegt sie bei mir und genießt die Streicheleinheiten.
Ich frage mich immer wieder: Ist dies die gleiche Katze die ich vor 14 Monaten als Wildkatze eingefangen habe?
Die Antwort: "Ja" natürlich und ich gebe sie nie mehr her.
Meine Erfahrung ist, dass mit der Zeit jede Katze merkt, dass sie zu den Menschen gehört und dass die Nähe zu tierliebenden Menschen nur Vorteile hat. Manche Katzen merken es schneller, andere
Katzen brauchen eben etwas länger, vor allem ältere Tiere.
Bei älteren Tieren weiß man nie was sie schon alles erlebt haben und wenn sie beim Tierschutzverein oder auch im Tierheim landen, sind sie überhaupt nicht an Menschen gewöhnt oder sie haben oft
Schlimmes erlebt. Vielleicht sind sie ja auch immer wieder von Menschen verscheucht oder sogar misshandelt worden.
Mein Fazit:
Geduld und Zeit machen aus allen Katzen liebe und anhängliche Lebensgefährten. Man bedenke: Man hat einen neuen Lebensgefährten für 10 oder sogar 20 Jahre, was bedeutet da eine Eingewöhnungszeit
von 3-6 Monaten?
Diese wunderschönen Bilder und Zeilen haben wir von einem jungen Paar bekommen, die nacheinander zwei total scheue Katzen von uns übernommen haben.
So geduldige Menschen gibt es leider sehr selten und wir und vor allen Dingen die Katzen danken es Ihnen von Herzen:
Hatschepsut und Nofrubiti
Hallo Frau Filler,
so nun sind bereits 5 Monate vergangen als wir von Ihnen eine "Spielgefährtin" für unsere Hatschepsut bekommen haben.
Als wir Anja ... wir nannten sie gleich auf Nobrubiti um, bei Ihnen geholt hatten und zu Hause aus dem Korb gelassen haben, war sie erst mal 4 Wochen nicht gesehen.
Lediglich in der Nacht war sie und Hatschepsut zu hören.... wenn es durch die Wohnung "Galopp Galopp" schallte :-)
Nach ca. 1 Monat kam Nofrobiti dann auch mal für einige Minuten bei Licht zum Vorschein.
Und nach ca. 2 Monaten schlief sie bei uns im Bett, aber sobald wir das Licht angemacht haben, war sie wieder weg.
Und nun ist es allerdings geschafft, Nofrubiti ließ sich gestern geschlagene 10 Min streicheln und genoss es sichtlich.
Auch hört sie wunderbar auf Ihren Namen… besonders wenn ich Sie in die Küche rufe;-)
Unsere beiden Rabauken machen uns sehr viel Freude, und kosten uns auch manchmal viele Nerven ;-)))
So schüchtern sie beide anfangs waren, um so lebhafter und frech sind sie jetzt!
Und beide sind um jede Zuwendung dankbar.
Habe Ihnen einige Bilder mit beigefügt, ich denke diese sprechen für sich selbst.
Viele liebe Grüße
Bianca und Mario
Der Balkon macht Katzen froh!
Endlich dürfen wir (Monty, mein Chef und ich) die Balkonkästen nutzen.
Hat ja ewig gedauert. Zuerst hat unser Frauchen ein Katzennetz mit allen Schikanen gekauft.
Ha, ha, ha! Aber sofort hat sie festgestellt, dass so ein Netzchen zwei Bombern wie uns nicht standhält.
Also runter damit und dann in den Baumarkt. Jetzt haben wir festinstallierte Teichabgrenzungen.
Die halten sogar Frauchen aus. Und wir können in den Balkonkästen rumturnen und in der Erde liegen.
Gut, die meisten Pflanzen wachsen nicht mehr. Aber da können wir absolut nichts dafür. Soll sie halt was Ordentliches kaufen. Nicht immer so "zarte Pflänzchen". Schließlich sind wir zwei echte
Kerle.
Zum Beweis schicke ich Ihnen einige Bilder.
Tierische Grüße
von Ihrem
Nero
Hier geht es um den armen, alten, verwahrlosten, unkastrierten, unsauberen Kater Nevyn:
Eine neue, sehr tierliebe Pflegestelle wurde von uns (wirklich unbeabsichtigt!) auf eine harte Probe gestellt.
Wir hatten von dem zugelaufenen Kater Nevyn keinerlei Informationen, der Tierarzt meinte, "naja ein wenig ängstlich ist er schon".
Nach 8 Tagen kam der Anruf von der Pflegefamilie:" Wenn der Kater nicht bis zum Wochenende sauber wird, dann muss er weg".
Nevyn nahm sich diesen Satz zu Herzen und benutzte endlich, nach 10 Tagen seine Katzentoilette.
Nevyn lebte viele Monate tagsüber unter den Küchenmöbeln, nachts kam er hervor und erkundete die Wohnung. So langsam freundete er sich mit den beiden Katzenmädchen an, die hier schon länger
wohnten. Die Pflegefamilie zeigte sehr viel Geduld mit dem Kater, der sich meist nur nachts zeigte und lange nicht streicheln liess.
Jetzt nach gut 8 Monaten hat sich der Kater gemausert, er hat wunderschönes Fell und ist sehr zutraulich geworden. Am liebsten spielt und schmust er mit der jüngeren Katze des Hauses.
Die Pflegefamilie kann sich natürlich nicht mehr von ihm trennen.
So hat Nevyn ein wunderbares Zuhause gefunden.
Aug. 2010:
Nun ist es über ein Jahr her, seit wir Nevyn aufgenommen haben. Ich muss gestehen, die ersten Wochen bzw. Monate waren wir uns nicht sicher ob wir ihn behalten können, bzw. wollen.
Es waren Pfingstferien als er bei uns ankam. Das Einzige was wir wussten: Er kam aus der Nähe Neumarkt, wo er einer Familie zugelaufen war, die aber selber schon 4 Katzen hatte. Er wurde
kastriert und schien "ängstlich" zu sein. Und er sollte ca. 8-10 Jahre alt sein.
Nun hatten wir eine Katze unter unserem Küchenregal liegen, die total verwahrlost aussah. Auf ihrer Stirn war ein kahler Fleck, die weißen Fellpartien waren gelb und verdreckt und man sah
vollgesaugte Zecken auf ihm sitzen. Die erste Nacht machten wir den Fehler auf dem Katzenklo den Deckel zu lassen. Somit war in der einen Ecke ein Urinfleck und vor dem Herd Kot. Es roch
erbärmlich und ich betete, dass es bald nachlassen würde. Das Katzenklo wurde auf die Stelle vom Urinfleck gestellt, ohne Haube. Nun pinkelte er zwar dort rein, kotete aber immer noch vor den
Herd. Die Nerven lagen etwas blank und ständig entdeckten wir voll gesaugte Zecken am Boden rumkrabbeln. Der Kater saß immer noch unterm Schrank und fauchte wenn man ihm zu nahe kam. Damit hatten
wir einfach nicht gerechnet. Die Angst stieg hoch, dass er unsere beiden Damen eventuell terrorisieren würde. 3-4 Tage später waren wir zumindest so schlau, das Katzenklo vor den Herd zu stellen,
womit sich dann Nevyn auch angefreundet hatte. Es gab keinerlei Kloprobleme mehr. So lebte er also Wochen in der Küche und kam nur raus wenn wir draußen waren und er fressen wollte. Jetzt ging
alles langsam in Etappen. Er fing an raus zu kommen wenn er merkte ich mache Futter. Die Situation wurde dadurch nicht unbedingt besser, zumindest kam es mir damals nicht so vor. Er war
ängstlich, fauchte viel und hat schlug nach uns. Ich hatte Angst in meine eigene Küche zu gehen. Aber auch das ging vorbei. Nevyn kam nun bis in den Gang zwischen Wohnraum und Küche und
beobachtete alles. Unsere Bedenken wegen unseren beiden Katzen verflüchtigten sich auch bald. Unser Pflegekater saß souverän herum und lies sich ohne zu zucken anfauchen von den Damen. Er tastete
sich ganz langsam in den Wohnraum vor, war aber immer bereit in die Küche zu rennen und Schutz unter dem Regal zu suchen. Wochen und Monate vergingen und wir erarbeiteten uns das Vertrauen von
Nevyn. Unsere Persephone tat ihr übriges und bezirzte ihn mit ihrem sonnigen Gemüt. Immer mehr eroberte er langsam die restliche Wohnung. Er fing an auf dem Sofa zu schlafen und setzte sich gerne
neben mich und beglückte mich mit seinem Vertrauen. Das Streicheln wurde auch sehr lange geübt. Flüchtige Berührungen die ganz langsam gesteigert wurden. Noch heute mag er es nicht, wenn man über
seinen Po streichelt. Seinen Bauch darf man aber streicheln und tätscheln. Aber am liebsten hat er es im Nacken, bei den Schulterblättern. Doch noch heute werden wir ab und zu angefaucht wenn ihm
was nicht passt. 100%ig entspannt ist er immer noch nicht, ob er das jemals sein wird wissen wir nicht. Doch eines wissen wir, diesen Kater, der nachts zu mir ins Bett kuscheln kommt, wird nicht
mehr hergegeben. Das "Draußen" scheint er nicht zu vermissen, eher das Gegenteil ist der Fall. Er scheint es zu genießen einen Platz zu haben wo es warm und kuschelig ist und wo es jede Menge
Futter gibt.
Es zeigt einem wieder, dass man sich Vertrauen, auch das von einem Tier, erarbeiten muss. Und es zeigt, dass es sich lohnt durch zu halten und dieses Vertrauen zu gewinnen.
M. B.
Osterbesuch bei Fam. Pfatrisch in Röthenbach
Fam. Pfatrisch aus Röthenbach hat einen sehr großes vorbildlich-hilfsbereites Herz für Katzen. Bei unserem Besuch, am Ostersamstag, trafen wir vier topp gepflegte, entspannte Katzen vor, denen
man ansah wie wohl sie sich in dieser Familie fühlen und wie harmonisch sie miteinander umgehen. Friedrich, den kleinen Mopps, hat Fam. Pfatrisch mit einem frisch operierten gedrahteten
Unterkiefer aufgenommen, alle Folgebehandlungen trug Fam. Pfatrisch alleine.
Die schwarze Katze Shanti hat Fam. P. mit einer starken Augenentzündung übernommen und pflegte sie gesund. Die elfjährige Katze war bisher nur in der Wohnung gehalten worden, sie darf in diesem
Frühling das erste Mal frisches Gras schnuppern. Wir bedanken uns sehr bei Fam. P. für ihre große Hilfsbereitschaft und hoffen erneut auf eine offene Tür für weitere etwaige
Notfälle.
Ostergrüße von Nero und Monty:
So, heute melden wir uns mal wieder.
Es geht uns gut und wir werden immer dicker.
Frauchen sagt immer "Ihr fresst mir noch die Haare vom Kopf".
Aber uns schmeckt's halt so und wehe Frauchen macht die Dosen nicht schnell genug auf, dann gibt's richtiges Gemecker!!
Leider haben wir auch immer wieder Ärger mit Frauchen.
"Fresst eure Vitaminpillen, warum sind die Hefetabletten nicht aufgefressen, warum steht der Joghurt noch unberührt da, warum wird das Futter mit den Echinacin-Tropfen nicht
geschlappert.............- typisch Frau halt!
Zur Zeit raufen wir manchmal, allerdings lautlos, und Nero ist der Sieger. Monty hat nämlich Spondylose und kann sich nicht so gut rühren. Hier punktet dann die Jungend. Ansonsten bekommen wir
jetzt endlich unser Katzennetz auf dem Balkon. Geliefert wurde es bereits im letzten Jahr, allerdings war's Frauchen immer zu kalt zum installieren. Mal gucken, ob's sie überhaupt ohne Hilfe
kann?!
Bis es soweit ist, dürfen wir immer im Haus spazieren gehen. Nero sitzt dann immer vor der Türe der Nachbarin und schreit so lange, bis sich die Tür öffnet und er alles inspizieren kann.
Und ich laufe dann mit und gebe ihm "Deckung". Denn auf die Jungen muss man ein bisschen aufpassen.
Nero läuft auch einige Stockwerke nach unten und schreit ständig, damit ich weis wo er gerade ist. Falls er Hilfe braucht, kann ich sofort starten und ihn aus dem feindlichen Lager befreien. Und
nach Hause kommen wir erst dann, wenn Frauchen die "Dentabits-Dose" laut schüttelt. Dann allerdings geht's flott.
So, jetzt wünschen wir Ihnen und den anderen Tieren ein schönes Osterfest und senden
herzliche Grüße
Ihre beiden aus der Fahrradstraße
Nero und Monty
Anbei ein paar Bilder von unseren Stubentigern (Lilly, Lucy, Lena, Laila, Karim, Ramses) und Cora. Aus dem kleinen Ramses ist ein ganz schöner Brummer geworden. Alle Jung-Katzen sind
mittlerweile sterilisiert/kastriert und es geht ihnen gut. Wir sind froh, dass sich Alle so gut verstehen, wie sie sehen können, verbringen sie viel Zeit auf dem Hundekissen bei Cora, auch hier
sind wir heilfroh, dass es so gut klappt. (Lucy ist die kleine graue, Lilly ist die Glückskatze, Lena ist die Chefin, Laila ist die mit den großen Augen, Karim ist der rote Kater und Ramses ist
der weiße Kater - Lilly und Karim haben wir von Frau Kohl, Lucy und Ramses waren ursprünglich unsere Pflegekatzen, die wir dann nicht mehr hergeben wollten).
Weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Tätigkeit und viel Spaß beim Anschauen!
Viele Grüße
A.und M.R.
Die Hündin Cora stammte ursprünglich aus einem Schrebergarten. Hier war sie ausschließlich im Zwinger gehalten worden. Sie
war viel alleine, mußte das Grundstück bewachen. Nur wenn das Herrchen sich im Garten aufhielt, durfte sie sich ebenfalls frei bewegen.
Nach dem Tod ihres Herrchens begann für Cora ein neues Leben......Die Katzen fand man in einem Karton ausgesetzt in einem Wald. Wir freuen uns für die Katzen, dass sich die Pflegefamilie nicht
mehr von Ihnen trennen konnte.
Ich wusste es ja schon, aber nach meinem ersten Besuch in Mias neuem Zuhause ist es jetzt sicher: Mias Lieblingsbeschäftigung ist "Lümmeln"! Obwohl sie ein riesiges, eingezäuntes Grundstück zur Verfügung hat, auf dem sie mit den Hundekumpels den ganzen Tag toben könnte, hat sie mir erst mal einen ihrer Lümmel-Plätze nach dem anderen gezeigt und sich für die Fotos auch demonstrativ draufgelümmelt. Seht selbst:
|
Mia in ihrem Lümmelnest unterm Schreibtisch (denn dabei sein ist alles!): |
Neues von Paulchen,
Paulchen, Roland und mir geht's ganz prima, trotz des eher mäßigen Wetters.
Pauli ist zur Zeit sehr verschmust und liebesbedürftig ( das liegt wahrscheinlich daran dass bei uns zur Zeit zwei läufige Hündinnen in der Nachbarschaft sind und der arme Kerl einfach
liebeskrank ist, aber sonst geht es ihm prächtig!)
Vor dem kurzen hat er ein bisschen gekränkelt, aber jetzt ist er wieder fit und er hat ein Fell wie Seide - unglaublich schön zum anfassen!
Ansonsten liebt er nach wie vor Schweinohren, ebenso hat er jetzt seine Leidenschaft für Pansen und Mandarinen entdeckt - da sollten sie Ihn einmal erleben! :-)
Mit dem Laufen an der Leine klappt es ganz gut vor allem an der Schleppleine geht er super und kann es immer gar nicht erwarten bis wir wieder rausgehen - momentan ist er auch unterwegs.
Neulich hat er beim Spazierengehen ein paar Ziegen verjagt, die uns begegnet sind und etwas aufdringlich wurden, das war echt witzig anzusehen.
Was uns ganz besonders gefreut hat war, dass wir neulich eine Rüdenbegegnung mit dem Pauli hatten ( und dass ist ja nicht immer ganz einfach )aber er hat das klasse bewältigt, hat sich
beschnuppern lassen, dazu Sitz gemacht und wollte dann sogar mit dem Rüden spielen ( das war nur sehr ungünstig direkt neben der Strasse - aber wir treffen und jetzt bald einmal zum Spielen) Auf
diese Begegnung war ich echt stolz und man sieht auf die vier Monate die er nun bei uns ist große Erfolge! :-)
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Claudi, Roli und Pauli
PS: Anbei einige Bilder von unserem Pauli:
Liebe Grüsse und bis bald, Euer Paul (früher Ziggi)