Tierrettungen & Hilfe

Katzenrettungsaktion vom 12.09.2011

Benjamin Benjamin

Montag, 12.9.11, ca. 10.30 Uhr erhielt ich einen Anruf von einem mir
unbekannten Mann: "Er hat gehört, bei mir könnte man Katzen abgeben....".
Der Anrufer müsste seine 2 Katzen weggeben, er hat kein Geld, sie weiter
durchzufüttern und außerdem müsste er demnächst in die Klinik. Er hatte
wohl schon in einem anderen TH angerufen, dort hätte man keine Zeit gehabt, die Katzen zu holen, da eine Mitarbeiterin krank ist. Wenn niemand die Katzen nehme müsse er sie aussetzen.

Kater Benjamin ist zwar momentan gesundheitlich nicht ganz fit - aber es
ist wohl gut behandelbar.
Benjamin wurde am 12.9.04 geboren. Nach 7 Jahren hat er die Chance auf
ein schönes Katzenleben bekommen. Der Tierarzt sagte mir am
Telefon, dass er selten so ein niedergeschlagenes Tier erlebt hat.
Sämtliche Untersuchungen und sogar das Auskämmen der verfilzten Haare
hat er unterwürfig über sich ergehen lassen, nur nicht auffallen.....

Minka Minka

Kätzin Minka, kurz nach der Herausholung am 12.9.11 am späten Vormittag. 1 Stunde später wurde sie von der Tierärztin eingeschläfert, die Leber- und Nierenwerte sollen katastrophal gewesen sein. Die Schleimhäute waren gelb.
Minka wurde am 12.9.04 geboren und auf den Tag nach 7 Jahren musste sie
erlöst werden. Wie schön ein Katzenleben sein kann, hat sie nie erleben dürfen. Für Alkohol und Zigaretten hatte ihr Besitzer Geld, für gutes Futter und Tierarzt - wie leider oft in solchen Fällen - war kein Geld übrig. Die 7 Jahre hat sie zusammen mit ihrem Bruder "Benjamin", siehe oben, in einer total verdreckten und verwahrlosten Wohnung verbracht. Der Besitzer war bereits vormittags alkoholisiert. Bei Abholung wurde Minka unter dem Bett hervorgezerrt. Sie war völlig apathisch, konnte kaum laufen, angabe gemäß hatte sie seit 1 Woche nicht mehr gefressen. Der Besitzer meinte, eventuell hätten Nachbarn sie vergiftet. Er hat wohl die Katzen im Treppenhaus laufen lassen. Vielleicht haben die Katzen auch hier ihr "Geschäft" verrichtet, da in der Wohnung eine Katzentoilette  weder gesehen noch "gerochen" wurde.
Minka haben wir am Montagabend im Garten einer befreundeten Nachbarin beerdigt.

Ein Teil unserer Arbeit besteht darin, dass wir herrenlose, wilde Katzen mit der Katzenfalle einfangen und kastrieren lassen.

Dise scheuen Tiere finden kaum ein Zuhause, deshalb errichten wir für sie Futterplätze, an denen sie regelmäßig versorgt werden.

Momentan betreuen wir um die 50 Tiere mit Futter und es werden täglich mehr.

Um die Weiterversorgung der armen Katzen zu gewährleisten, appelieren wir an ihre Tierliebe uns mit einer Spende zu unterstützen.

 

Hildchen lachend auf ihrem Lieblingsplatz Hildchen lachend auf ihrem Lieblingsplatz

Hildchen - Januar 2012

 

Dem Hildchen geht es wieder sehr gut. Vor einigen Wochen bekam sie
urplötzlich sehr hohes Fieber (40,3), aber mit Antibiotika und
Aufbauspritzen ist sie in wenigen Tagen genesen. Ihr Lieblingsplatz ist
nach wie vor im Bett, aber jetzt im Winter liegt sie auch sehr gerne vor
dem warmen Kachelofen. Seit einiger Zeit frühstückt Hildchen mit uns,
d.h. sie möchte dann auf meinem Schoß sitzen und sich mit uns
"unterhalten". Einfach putzig. Hilchen ist uns sehr ans Herz gewachsen
und auch die anderen Katzen aus unserer Familie lieben ihre "Uroma".
Beiliegend ein aktuelles Foto vom Hildchen, lachend auf ihrem
Bett-Lieblingsplatz!

Hildchen die Sonntagskatze -
Pommelsbrunner Sonntagskatze, ich habe sie "Hildchen" getauft - ausgesetzt?

 

Frau L., die Informantin aus Pommelsbrunn, hatte mich gestern gebeten, ihr Bescheid zu geben, wie es der Katze geht. Heute Mittag habe ich mit ihr gesprochen. Bei dem Telefonat erfuhr ich ein bisschen mehr: Familie L. ist nachmittags mit ihrem kleinen Hund spazieren gegangen. In Hohenstadt war Trödel- und Ostermarkt und es wimmelte nur so von Besuchern. Auch in Pommelsbrunn waren sehr viele "Fremdautos" und Wanderer unterwegs. Als die Familie zurückkam, lag die Katze bewegungslos auf dem Rasen in ihrem Garten. Wenn sie bereits vorher auf dem Grundstück gewesen wäre, hätte ihr Hund auf jeden Fall angeschlagen, da er auf Katzen reagiert. Auch in der Nachbarschaft war die Katze nicht bekannt. Die Schwiegertochter hatte dann per Internet auf Ihrem Handy die 700er Tel.-Nr. herausgesucht.
Wie schon berichtet, hat "Hildchen" keine Augen und keine Zähne, das Näschen ist ständig von Eiterschleim verklebt. Nachdem sie gestern noch bei mir zuhause ca. 200 ml Flüssigkeit getrunken hatte, kam wieder Leben in die Katze. Bei der abendlichen tierärztlichen Untersuchung ging es ihr verhältnismäßig gut. Sie hatte Flöhe und der ganze zarte Körper war voller Zecken (überwiegend kleine rote Zecken, die erst frisch angebissen hatten). Die Lunge ist ok, das Herz schlug etwas schneller, sicherlich auch durch die Aufregung. Die Katze ist nicht gechipt oder tätowiert. Tierärztin Müller meinte, dass die Katze entweder ohne Augen geboren wurde oder diese, aus welchen Gründen auch immer, herausoperiert wurden.
Hildchen ist momentan im Gäste-WC untergebracht. Sie genießt Zuwendungen und fing noch gestern Abend an, heftig auf der Kuscheldecke zu treteln und zu schnurren. Es ist eine ausgesprochen liebenswerte alte Kätzin.
Wie ihr Verhalten gegenüber anderen Katzen ist - und umgekehrt - habe ich natürlich noch nicht getestet. Ich möchte auf jeden Fall noch morgen abwarten, bis der "Flohzirkus" gestorben ist. Auch weiß ich nicht, ob ich sie so einfach im Haus laufen lassen kann. Wir haben ja 2 Stockwerke mit verhältnismäßig steilen Holztreppen und alles ist offen......

 

Update September 2011

 

Hildchen darf auf der Pflegestelle bleiben. Sie hat sich gut integriert, das Treppen steigen bereitet ihr keine Probleme.
Sie ist sehr dankbar und verschmust.


Unsere Winzlinge haben ein Zuhause gefunden

Nov. 2010

An einem Sonntag bekamen wir einen Anruf aus Plech: "Hier sind zwei kleine Kätzchen von denen die Mutter überfahren wurde, das Tierheim Hersbruck ist nicht zu erreichen und das Tierheim Feucht nimmt momentan keine Katzen auf, ich weiß nicht wohin mit den Kätzchen, ich bin berufstätig und kann die Katzen nicht aufnehmen."
Die Kleinen waren ca. 3 Wochen, d. h. sie fraßen noch nicht selbst und benötigten noch alle 3-4 Stunden die Flasche. Nach einigen Tagen erfuhren wir über Umwege, dass es die Katzenmutter sehr wohl noch lebend gab und ihre weggefangenen Jungen verzweifelt suchte. Wir setzten uns mit dieser Familie in Verbindung und klärten diese auf, dass sie einen sehr großen Fehler mit dem Fang der winzigen Kätzchen gemacht hatten und dass die Kleinen dringend noch ihre Mutter bräuchten. Ein kleines Kätzchen war inzwischen sehr schwach und wir hatten Angst, dass wir es nicht durchbringen würden. Noch am gleichen Abend holten sie die Katzenfalle ab, um das Muttertier einzufangen. Bei dieser Gelegenheit brachten sie noch ein kleines Fundkätzchen von der gleichen Mutterkatze mit. Was wir befürchtet hatten tratt ein, das wilde Tier nahm in Gefangenschaft ihre Jungen nicht mehr an. Wieder alle Katzen zusammen aussetzen war zwecklos, bei der Kälte würden die Kleinen an Katzenschnupfen erkranken. Eine Woche blieb die scheue Mutter im gleichen Zimmer bei ihren Jungen, sie fachte sie an, bis die Kleinen Angst vor ihr bekamen und nicht mehr zu ihr wollten. Es blieb nichts anderes übrig, als die Mutter so schnell wie möglich kastrieren zu lassen und wieder auszusetzen, wo sie von den jetzt aufgeklärten Leuten weiter gefüttert wird. Ein Junges war nach 5 Tagen tot, die anderen beiden nehmen an Gewicht zu und wachsen dank dieser Familie, der es nicht schnell genug ging, die Jungen loszuwerden, ohne Mutter auf.

Mauersegler Mauersegler

Aug. 2010
Auf einem Balkon wurde dieser verletzte Mauersegler gefunden. Familie Lederer-Fischer hat den kleinen Kerl rasend schnell abgeholt und wie Sie auf den Bildern sehen können ganz toll aufgepäppelt. Ein großer Dank geht an Familie Lederer-Fischer.
"Hallo, Wie versprochen sende ich ihnen ein paar Bilder von dem kleinen Mauersegler.
Wir haben dem kleinen den Namen "Baby" gegeben.
Anfänglich war er sehr schwach und wir wussten nicht ob er überhaupt überleben wird.
Nach 3 Tagen hat er langsam erkannt, wenn der Finger kommt gibt es etwas zu essen.
Dementsprechend passiert es immer wieder, dass er erst meinen Finger fast verschluckt, bevor er das Futter findet.
Wenn der Kleine so weiter macht wie bisher, haben wir keinen Zweifel daran, dass er im Herbst mit in den Süden fliegen kann.
Falls er es allein durch unsere Flugstunden doch nicht schaffen sollte, dann haben wir eben über den Winter noch weiter diesen kleinen Gast im Haus und wir werden ihn nächstes Jahr auswildern."

Okt. 2009
Aus einem Sanitärhaus in Schnaittach wurde eine schwer verletzte Katze von uns abgeholt.
Sie saß schreiend in der Werkshalle, die Arbeiter wollten sie nicht anfassen.
Wir forschten nach und erfuhren, dass das Tier bereits seit 48 Stunden verletzt ist und dass es mit dem Beinchen in den Keilriemen eines Traktors geraten ist.
Der Tierarzt meinte man könne das Bein amputieren. Leider ist das Tier während der OP aneiner Thrombose gestorben.

Juli 2009

Zwei der drei armen Würmchen saßen bereits abseits von Mutter und Geschwistern, d. h. die Mutter hat sie bereits aufgegeben. Sie säugte nur noch ihre drei gesunden Babies.
Der Besitzer sah zu und meinte "die zwei gehen ein". Er hätte wirklich zugesehen wie die zwei armen kleinen Katzenkinder täglich schwächer und dann gestorben wären.
Die Besitzerin meinte "ich koche jeden Abend warme Milch für die Kleinen", gut gemeint aber wirklich die ganz falsche Lösung.
Denn was die Kleinen zu sich nehmen, kommt im Schnelldurchlauf hinten wieder heraus.
Der Darm ist so sehr geschädigt, dass jetzt nur noch für viele Wochen Schonkost mit Medikamentenzugabe angesagt ist.
Der klebende Kot am Hinterteil, hat die Haut verätzt. Nach jedem Katzenklobesuch, meistens verlieren sie den Kot bereits auf dem Weg dahin, müssen die Kleinen gewaschen und mit Lebertransalbe eingecremt werden.
Wir hoffen, dass wir die armen Kätzchen noch retten können.

Mona und Gina Mona und Gina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Wenn sie nervten wurden sie getreten, gestoßen und in die Ecke geworfen", so schilderte ein Familienmitglied das Schicksal der jungen Hunde Mona und Gina.
Ein Nachbar der Familie aus Schnaittach rief uns an und sagte er könne nicht mehr mitansehen, wie die Hundehalter mit ihren drei Hunden umgehen.
Nach einem Gespräch mit den Hundebesitzern, erklärten sie sich bereit zwei der Hunde abzugeben.
Offenbar war ihnen endlich bewußt, dass sie mit den vielen Hunden nicht zurecht kommen und die ganze Situation ihnen über den Kopf wächst. Ein großes Glück für Mona und Gina, denn nun haben sie die Chance ein besseres Leben kennenzulernen.