Der Tierschutzverein Lauf e.V. wurde im Jahre 1957 gegründet, um Tieren in Not zu helfen.
Was tun wir?
wir....
- beraten in allen Fragen, die den Schutz der Tiere betreffen
- setzen uns gegen Missstände bei Tierhaltungen und für die Durchführung der einschlägigen Bestimmungen ein
- kümmern uns um herrenlose, ausgesetzte, misshandelte, unerwünschte und verirrte Tiere
- werden aktiv bei der Vermittlung streunend aufgegriffener bzw ausgesetzter Tiere
-lassen herrenlose Katzen kastrieren und tätowieren, um den verhängnissvollen Katzenüberschuss zu verringern
- bieten - im Rahmen unserer Möglichkeiten - bedürftigen Tieren private Pflegeplätze, lassen sie tierärztlich behandeln
Um ein großes, weit verbreitetes Missverständnis zu klären:
Häufig müssen wir uns anhören:" Für was sind
sie eigentlich da" und "den Tieren zu helfen, dazu sind sie ja schließlich verpflichtet".
Der Tierschutzverein Lauf setzt sich ausschließlich aus ehrenamtlichen Helfern zusammen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den aufgefundenen Tieren zu helfen, sie vorübergehend privat bei
sich aufzunehmen und sie, wenn nötig, tierärztlich behandeln zu lassen.
Wir sind keine Behörde, noch stehen wir mit der Stadt Lauf in einem Vertragsverhältnis.
Wir besitzen noch immer kein Tierheim und können deshalb leider nur eine begrenzte Anzahl von Tieren aufnehmen. Wir helfen sehr gerne und tun alles was in unserer Macht steht, um Berufliches und
Familieres mit dem Engagement für die Tiere unter einen Hut zu bringen.
Wir sind jedoch auch dringend auf das "Dazutun" der Bevölkerung angewiesen und dafür sehr dankbar.
Hunde aus dem Ausland
Bitte helfen Sie mit, indem Sie für einige Wochen ein pflegebedürftiges Tier bei sich aufnehmen!
Eine deutsche Tierschützerin, schreibt uns:
Das Problem hier in Medjugorje ist ein ganz Spezielles: Wir sind hier am Balkan, wo es generell kein oder nur ein minimales Verständnis für Tiere gibt. Wenn sie geduldet werden, dann nur als
Nutztiere. Medjugorje ist ein Wallfahrtsort, an den jährlich ca. eine Million Pilger kommen. Sie bleiben meistens nur maximal 2-3 Tage und sehen so das Tierelend nicht. Da Hunde nur als Jagd-
bzw. Schutztiere verwendet werden - nie ins Haus gelassen werden - werden sie auch nicht kastriert und vermehren sich in dem heißen Klima rasant. Die Welpen werden dann entweder gleich umgebracht
oder ausgesetzt.
Die meisten Hunde finden wir auf den Mülldeponien, sie sind zumeist total verwahrlost, ausgehungert, totkrank and dehydriert. Alte Hunde, "schlechte" Jagdhunde und Hunde, die aus irgendeinem
Grund überflüssig geworden sind, werden einfach laufen gelassen oder hier in Medjugorje ausgesetzt. Denn inzwischen hat sich natürlich in der Umgebung schon herumgesprochen, dass hier einige
Ausländerinnen Tieren helfen....
Das große Problem spielt sich aber dann um die Kirche ab. Denn die Pilger sind wiederum die Einzigen, die die Streuner füttern und so folgen die Hunde den Pilger zur Kirche und dort bilden sie
sich dann zu Rudeln zusammen. Wenn dann noch eine läufige Hündin zur Gruppe stößt ist das Chaos perfekt. Dann laufen die Hunde im Rudel über den Außenaltar während der hl. Messe oder einem
Vortrag, sie bellen und balgen sich, sodass sie zu einem Ärgernis werden. Es gibt natürlich auch einige Pilger, die keine Hunde mögen, die sich dann bei den Priestern beschweren. Und so nimmt
das Unheil seinen Lauf - und, wenn wir die Tiere nicht bei uns aufnehmen können - und unsere Kapazität ist ja limitiert - dann verschwinden die Hunde - einer nach dem anderen. Sie werden
vergiftet, erschossen, ausgesetzt - was immer am Unauffälligsten ist.
Da die Herzegowina kein Touristikland in dem Sinne ist, wie z.B. alle Mittelmeerländer und auch viele Touristen sich der Tiere erbarmen und auch welche mit nach Hause nehmen, ist das eben hier
nicht der Fall. Wir sind im tiefsten Balkan und es ist leider auch so, dass auch Frauen hier noch als sehr minderwertig betrachtet werden und so wundert es nicht, dass die Tiere eben noch eine
Stufe tiefer liegen.
So Marlies nun habe ich dir wieder mein Herz ausgeschüttet - manches Mal ist alles unerträglich. Hier gibt es kein Verständnis für die Hunde.
Man kann natürlich nicht die ganze Welt retten aber es gibt unendlich
viel zu tun und man kann und darf die Augen nicht vor diesem Elend
verschließen, mit dem wir täglich konfrontiert werden
Unsere Hauptaufgabe hier ist,
den Armen zu helfen, und der Tierschutz ist quasi unser "Hobby". Man lässt uns hier nur gewähren, weil wir so viel für die Bevölkerung tun.
Bei unseren Pflegefamilien werden die vorübergehend aufgenommenen Tiere so individuell und herzlich betreut als wären es ihre eigenen Tiere
Marlies Filler (1. Vorstand) mit Pflegehund Cäsar
Elisabeth Uttenreuther (2. Vorstand) hat ohne Unterbrechung ihre Wohnung mit Pflegekatzen belegt. Hier mit Pflegekatze Nele.
Die "Kinderstube" von Frau Uttenreuther. Erlebnisreich und gemütlicher als in jedem Tierheim.
Celine Filler
wie kann es anders sein, wie die Mutter so die Tochter - zu jeder Zeit für die Tiere da.
Unsere Pflegefamilie Meier hat ein großes Herz und viel Platz für Hund, Katze, Maus.
Amelie ist eine unserer jüngsten Pflegemütter.
Janina Ay - die Kaninchenexpertin. Trotz Umzug nach Hessen kümmert sie sich weiterhin um Kaninchen, Meerschweinchen, Chinchillas & co. und betreut auch ohne Unterbrechung Katzen.
Unser Markus gehört bereits zu den "alten Hasen".
Er hat ein großes Herz und ist jederzeit und dauerhaft im Pflegeeinsatz.
Frau Weisbach, wir freuen uns über jungen Neuzugang in der Katzenpflege.
Familie Visarius - eine nicht mehr wegzudenkende Hilfe
Uwe Hollerbach - ein Pflegepapa der nicht mehr wegzudenken ist.
Ohne Unterbrechung nimmt er Pflegekatzen bei sich auf und bringt auch ehemalige Schmusemuffel zum Schnurren.
Unsere Jeanette (ehem. Tierarzthelferin): Fachfrau für Wildvögel, Eichhörchen, Fledermäuse u.u.u.
Kerstin Schmidt und ihre eigenen vier Katzen rücken immer zusammen, wenn von uns Pflegekatzen vorübergehend einziehen
Sabine Fuchs - Eine unserer erfahrensten Hundepflegerinnen. Hier haben wir ihr mal eine Katze in den Arm gedrückt.
Auch zaubert Frau Fuchs jährlich zur Hauptversammlung eine wunderschöne Power Point Präsentation von unseren Tieren an die Wand.
Pflegefamilie Lindinger. Hier dürfen die Hunde in einem riesigen Garten toben.
Wenn Lindingers Glück haben, finden sie auch noch einen Platz auf ihrem Sofa.
Familie Schmid ermöglicht sowohl den eigenen, als auch den Pflegekatzen, bestmögliche Pflege und Betreuung. Freigängerkatzen haben nach der Eingewöhnungsphase auch die Möglichkeit in der ruhigen Wohngegend nach Draußen zu dürfen.
Wenn die Pflegekatzen bei Fam. Dollak landen, können sie vor Glück schnurren. Hier können Sie durch ein großes Haus "tigern" und haben nach der Eingewöhnungszeit
die Möglichkeit zum Freigang.
Rund um das Haus befinden sich nur Wiesen und Felder.
Schon lange dabei: Die kompetente, flexible Pflegemama - Beatrice Waterlot ....
....mit Kindern und Pflegehund Ruffy
Frau Egger aus Erlangen greift uns "katzentechnisch" unter die Arme.
Herzlich Willkommen!